© Rudolf Weinert
Mein Name, Meine Zeit, Mein Leben.

"Nirgendwo sonst scheinen uns die Toten so nahe wie an ihren Gräbern.
Wir halten Zwiesprache mit ihnen, rufen Erinnerungen herauf, denken an
ihr Leben und ihre Werke"

Das Grab als Ort der Erinnerung, an dem Trauer erlebt und verarbeitet
werden kann.

Das Grabmal markiert die Grenze zwischen Leben und Tod. Es kennzeichnet
die Stelle an der ein Mensch bestattet wurde und verleiht diesem Ort eine be-
sondere Würde.

Einem guten Grabzeichen gelingt es die Identität des Verstorbenen zu be-
wahren und die Erinnerung an ihn zu erhalten. Es erzählt von Lebensinhalten
die ihn besonders prägten, spiegelt die Eigenheiten, die Persönlichkeit und
die Einzigartigkeit unseres lieben Verstorbenen wieder.

Traditionelle Elemente der Grabmalgestaltung sind Ornamente, Symbole und
andere Zeichen.

Zur Errichtung von Grabstätten wird seit alters her Naturstein verwendet.
Seine Härte und Widerstandsfähigkeit stehen als Symbol für die Ewigkeit.
Eine reiche Auswahl an Formen, Materialien, Oberflächenbehandlung und
Schriften ermöglichen eine individuelle Gestaltung des Grabmales.

Wir dürfen nicht vergessen, das ein schönes Grabmal das letzte Geschenk
ist, das die Hinterbliebenen dem Toten machen können. Es trägt Namen und
Daten des Verstorbenen und häufig auch ein christliches oder weltliches
Symbol.

Es sollte unsere Verpflichtung sein, dem Toten nicht nur in unserem Herzen
ein Denkmal zu setzen, sondern auch dort, wo wir ihn beerdigt haben.
Grabgestaltung und Grabpflege sind ein dauerhaftes Zeichen menschlicher
Liebe und Zuneigung für den Verstorbenen. Die Fürsorge für einen geliebten
Menschen geht über den Tot hinaus.

Tot ist nur - an den niemand mehr denkt!